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Grüter Hans AG
Länggasse 2
6208 Oberkirch
 
 

Boilerentkalkung

Die regelmässige Wartung des Wassererwärmers ist hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit, der Betriebssicherheit, im Interesse einer langen Lebensdauer, vor allem aber aus hygienischen Gründen ein Muss! Die periodischen Wartungsarbeiten sind von verschiedenen Faktoren wie der Aggressivität des Wassers, dem Härtegrad, der Wasserqualität im allgemeinen oder der Temperatureinstellung abhängig.

Lassen Sie sich von uns beraten. Wir kennen die örtlichen Gegebenheiten und Erfordernisse am besten und berücksichtigen diese bei der Festlegung des Wartungsintervalls.

  • Wartungsintervall 3 - 5 Jahre
  • Funktionstüchtigkeit
  • Betriebssicherheit
  • Lebensdauer
  • Energie sparen
  • Hygiene

Kalkablagerungen

Kalkablagerungen beeinträchtigen die Funktionstüchtigkeit und den Energieverbrauch!

Kalkausscheidungen können die Funktionstüchtigkeit eines Wassererwärmers entscheidend beeinträchtigen. Sie sind abhängig vom Wasserhärtegrad und der Warmwassertemperatur.

Je höher die Temperatur, desto mehr Kalk wird ausgeschieden. Diese Ablagerungen können mit der Zeit zu einem ansehnlichen Berg heranwachsen, das Heizelement umschliessen und dessen Wärmeübertragungsleistung erheblich reduzieren. Nebst längeren Aufheizzeiten muss auch eine Beschädigung des Heizelementes in Kauf genommen werden.

Sicherheitsventil

Das Sicherheitsventil ist eine Sicherheits-Armatur, welche beim Aufheizen des Wassererwärmers den Überdruck ablässt. Sollte das Sicherheitsventil ausserhalb der Aufheizzeiten tropfen, so ist dieses durch den Fachmann zu kontrollieren und allenfalls zu ersetzen.

Lebensdauer

Funktionstüchtige Schutzanoden sind die Garanten für eine lange Lebensdauer!

Emaillierte Wassererwärmer haben sich seit Jahrzehnten bewährt und durchgesetzt. Sie bieten einen hohen Korrosionsschutz und bestechen auch in hygienischer Hinsicht.

Die in jeder Emaillierung vorhandenen Poren sind durch hochwirksame Magnesiumanoden geschützt. Durch die im Speicher stattfindende Elektrolyse oxydiert die Anode und verschliesst mit dem abgetragenen Material die Poren auf galvanischem Weg. Da diese Oxydschicht je nach Aggressivität des Wassers schneller oder langsamer angegriffen und abtransportiert wird, muss die Anode laufend Nachschub liefern.

Demzufolge baut die Anode in den ersten Betriebswochen des Wassererwärmers am meisten Magnesium ab. Ist der Grundschutz einmal aufgebaut, beschränkt sie sich auf den Erhalt der vom Wasser angegriffenen Schutzschicht. Ganz abgebaute Anoden verlieren Ihre Wirksamkeit und können die Schutzfunktion nicht mehr aufrechterhalten.

Info:
Die regelmässige Kontrolle und der Ersatz abgenutzter oder mit einer Kalkschicht überzogener Schutzanoden verlängert die Lebensdauer des Wassererwärmers erheblich.

Hygiene

Und wie steht es mit der Hygiene?

Angenommen, ein 4-Personen Haushalt hat einen täglichen Bedarf von 250 lt. warmem Wasser á 60°C. Jahr für Jahr werden demzufolge rund 90000 lt. Wasser aufgeheizt und im Wassererwärmer für den Verbrauch zwischengelagert. Innerhalb von nur 3 Betriebsjahren strömen gegen 300000 lt. Trinkwasser in den Speicher; und mit ihm eine ganze Menge Fremdpartikel wie Sand, Rost, Schlamm, Kalkablagerungen etc..

Fremdstoffe lassen sich im sogenannten "Boilersumpf" nieder. Bei längeren Standzeiten kann sich das Wasser auch im untersten Speicherbereich über die Kesselwand erwärmen und damit ein ideales Klima für Bakterien jeglicher Art erzeugen.

Info:
Das regelmässige Reinigen des Innenkessels schafft die Voraussetzung für hygienisch einwandfreie Zustände in der Warmwasserversorgung und gehört zu jedem seriösen "Boilerservice".

Durch den Einbau eines Feinfilters in der Kaltwasserzuleitung können Fremdpartikel aus dem Wassererwärmer ferngehalten werden.

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